Seit
fast zwei Jahren bin ich Stadtrat in Halle. In dieser Zeit habe
ich
gelernt, dass wesentliche Rahmenbedingungen für die kommunale
Entwicklung
auf der Ebene des Landes entschieden werden. Besonders deutlich
wird das im
Bildungssektor. Hier hat die schwarz-gelbe Landesregierung in den
letzten
vier Jahren erheblichen Schaden angerichtet. So wird der Zugang
zu den
Kindertagesstätten Kindern arbeitsloser Eltern nur noch halbtags
gewährt.
Die frühe Trennung von Kindern nach der Grundschule trägt
wesentlich zur
sozialen Selektion im Schulsystem bei. Zudem provoziert eine restriktive
Schulgesetzgebung Schulfusionen.
Der Abbau der Hochschullandschaft
führt zu
weniger Studierenden und schwächt das Innovationspotential.
Und das
schrittweise Einführen von Studien- und Praktikumsgebühren
verschärft die
soziale Selektion beim Hochschulzugang. Hier muss zum Wohle unseres
Landes,
zum Wohle unserer Stadt und besonders zum Wohle der jungen Menschen
umgesteuert werden.
Kindertagesstätten sollen Bildungseinrichtungen
werden,
zu denen alle Kinder gleichberechtigt Zugang haben.
Der Übergang zu einer Schule für alle Kinder soll durch
ein neues
Schulgesetz eingeleitet werden. Längeres gemeinsames lernen
ist eine
Grundvoraussetzung zur Überwindung der PISA-Krise.
Die Kürzungen im Hochschulbereich müssen zurückgenommen
werden. Die
Hochschul- und Wissenschaftslandschaft ist das Rückgrad für
eine innovative
Entwicklung im Land. Dass hierdurch Arbeitsplätze entstehen,
zeigt die
positive Entwicklung des Weinbergcampus mit seinem Technologie-
und
Gründerzentrum. Und ich werde weiter gegen die Einführung
von
Studiengebühren kämpfen. Diese wird es mit der Linkspartei
nicht geben!
Durch meine Arbeit in den akademischen Gremien Uni Halle habe ich
viele
Kompetenzen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik erworben,
die ich
gerne in den Landtag einbringen möchte. Darum bitte ich am
26. März um Ihre
Erststimme für mich als Direktkandidat und um Ihre Zweitstimme
für die
Linke.PDS.